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TRAUERFEIER - SARGBESTATTUNG - URNENBEISETZUNG

 

" Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus… "

Joseph von Eichendorff

 

Foto von Blumen und angezündeten Kerzen in einer Trauerhalle

 

Die Trauerfeier

 

Würdevoll Abschied nehmen: Die Erinnerung an das Leben des Verstorbenen, seine Persönlichkeit und seine Besonderheiten stehen im Mittelpunkt einer Trauerfeier.

Der erste Ansprechpartner in Fragen der Trauerfeier sollte ein Bestattungsunternehmen sein. Es ist vertraut mit den Einzelheiten des Ablaufs und regelt Schritt für Schritt die wichtigsten Angelegenheiten. Die Angehörigen stimmen gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen die Zeit der Trauerfeier und der anschließenden Bestattung oder Beisetzung mit der Friedhofsverwaltung ab.

Generell dauert eine Trauerfeier 30 Minuten, kann aber verlängert werden. Die Angehörigen können die Trauerfeier aktiv mitgestalten und beispielsweise die Trauerrede sowie die Lieder mit dem Geistlichen, Trauerredner oder Bestatter absprechen.

Die Trauerhallen auf den Unnaer Friedhöfen sind mit Kerzen und Seidenblumen geschmückt.

Die Bestatter können nach Absprache auch weitere Dekorationswünsche erfüllen. Für Urnen stehen Tische mit integrierten Kerzen zur Verfügung. Die musikalische Begleitung der Trauerfeier durch einen beauftragten Organisten und/oder Musik von CD ist möglich.

 

 

Die Sargbestattung

 

Entscheiden sich die Angehörigen für eine Sargbestattung, müssen sie zunächst klären, ob eine Grabstätte vorhanden ist oder eine neue erworben werden muss.

Besitzt die Familie bereits eine Grabstätte, sollte sie die Bestattungsmöglichkeit durch die Friedhofsverwaltung prüfen lassen. Für die Bestattung benötigt die Friedhofsverwaltung die Sterbeurkunde und das Beauftragungsformular.

Das Grab wird von Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung ausgehoben und dekoriert. Eine weitere Gestaltung des Grabes kann durch den Bestatter und durch die Angehörigen erfolgen.

Nach der Trauerfeier wird der Sarg von Trägern in Begleitung des Geistlichen oder Redners und eines Mitarbeiters der Friedhofsverwaltung zum Grab geleitet und hineingesetzt.

Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung verschließen das Grab und legen den Blumenschmuck darauf.

 

 

Die Urnenbeisetzung

 

Entscheiden sich die Angehörigen für eine Urnenbeisetzung, müssen sie zunächst klären, ob eine Grabstätte vorhanden ist oder eine neue erworben werden muss.

Besitzt die Familie bereits eine Grabstätte, sollte sie die Beisetzungsmöglichkeit durch die Friedhofsverwaltung prüfen lassen.

Für die Beisetzung benötigt die Friedhofsverwaltung die Sterbeurkunde und das Beauftragungsformular. Des weiteren sollten die Angehörigen entscheiden, ob die Urne im Anschluss an die Trauerfeier oder zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt werden soll.

Erfolgt die Trauerfeier mit der Urne, wird diese direkt im Anschluss beigesetzt. So können Angehörige selbst, der Bestatter oder ein Mitarbeiter der Stadtbetriebe Unna die Urne nach der Trauerfeier zur Grabstätte tragen und sie ins Grab setzen. Findet die Beisetzung nicht im Anschluss an die Trauerfeier statt, kann die Urne zu einem späteren Zeitpunkt von den zuvor genannten Personen von der Trauerhalle in Begleitung des Geistlichen oder Redners zur Grabstätte getragen oder ins Grab gesetzt werden.

Die Angehörigen können sich aber auch direkt an der Grabstätte treffen, an der die Urne zum vereinbarten Zeitpunkt auf einen Urnentisch ans Grab oder direkt hineingestellt wird.

Wenn die Angehörigen eine Schmuck- oder Zierurne ausgesucht haben, die größer ausfällt als eine normale Urne, sollten sie der Friedhofsverwaltung einen Tag vor der Beisetzung die Maße mitteilen. Ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung hebt das Grab aus und dekoriert es. Anschließend können die Angehörigen und der Bestatter das Grab nach eigenen Vorstellungen weiter gestalten. Nach der Abschiednahme verschließt ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung das Grab und legt den Blumenschmuck darauf.

 


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