Urnenbeisetzung

Entscheiden sich die Angehörigen für eine Urnenbeisetzung, müssen sie zunächst klären, ob eine Grabstätte vorhanden ist oder eine neue erworben werden muss.

Besitzt die Familie bereits eine Grabstätte, sollte sie die Beisetzungsmöglichkeit durch die Friedhofsverwaltung prüfen lassen.

Für die Beisetzung benötigt die Friedhofsverwaltung die Sterbeurkunde und das Beauftragungsformular. Des weiteren sollten die Angehörigen entscheiden, ob die Urne im Anschluss an die Trauerfeier oder zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt werden soll.

Erfolgt die Trauerfeier mit der Urne, wird diese direkt im Anschluss beigesetzt. So können Angehörige selbst, der Bestatter oder ein Mitarbeiter der Stadtbetriebe Unna die Urne nach der Trauerfeier zur Grabstätte tragen und sie ins Grab setzen. Findet die Beisetzung nicht im Anschluss an die Trauerfeier statt, kann die Urne zu einem späteren Zeitpunkt von den zuvor genannten Personen von der Trauerhalle in Begleitung des Geistlichen oder Redners zur Grabstätte getragen oder ins Grab gesetzt werden.

Die Angehörigen können sich aber auch direkt an der Grabstätte treffen, an der die Urne zum vereinbarten Zeitpunkt auf einen Urnentisch ans Grab oder direkt hineingestellt wird.

Wenn die Angehörigen eine Schmuck- oder Zierurne ausgesucht haben, die größer ausfällt als eine normale Urne, sollten sie der Friedhofsverwaltung einen Tag vor der Beisetzung die Maße mitteilen. Ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung hebt das Grab aus und dekoriert es. Anschließend können die Angehörigen und der Bestatter das Grab nach eigenen Vorstellungen weiter gestalten. Nach der Abschiednahme verschließt ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung das Grab und legt den Blumenschmuck darauf.