Presseinformation

Gebührenentwicklung 2021

01.12.2020

Die Gebühren für Restmüll steigen im Jahr 2021 um 3,60 Prozent, für Straßenreinigung um 18 Prozent, für Schmutzwasser um 7,06 Prozent, für Niederschlagswasser um 2,42 Prozent. Um fast 6 Prozent sinken dagegen die Gebühren für den Biomüll.

4 Euro mehr pro Monat als im Jahr 2020 muss damit eine vierköpfige Musterfamilie, die in einem Eigenheim wohnt, im Jahr 2021 zahlen. 3,89 Euro pro Monat mehr zahlt künftig eine vierköpfige Musterfamilie in einer Mietwohnung. 1,05 Euro pro Monat zahlt im Jahr 2021 ein Single-Haushalt für den Komplett-Service der Stadtbetriebe.

Trotz dieser Gebührensteigerung liegen die Stadtbetriebe Unna damit immer noch auf dem Niveau der Gebührenbelastung für die Musterfamilien des Jahres 2014.

Die Gründe für die Mehrkosten liegen unter anderem an Aufwendungen für die Finanzierung des Neubaus und der Fahrzeughalle der Stadtbetriebe und gestiegenen Personalkosten.

Darüber hinaus sind auch Einzeleffekte zu berücksichtigen, wie zum Beispiel die drastisch gesunkenen Erlöse für Altpapier. Erhielten die Stadtbetriebe 2020 für eine Tonne Altpapier noch 55,34 Euro, liegt die Erlös 2021 für die Tonne nur noch bei 10,78 Euro. Im Schmutzwasserbereich wirken sich auch geringere Wasserverbräuche gebührenerhöhend aus.


 

Stadtbetriebe entlasten Gebührenzahler

27.11.2019

44 Euro weniger (- 4,32 Prozent) als im Jahr 2019 muss eine vierköpfige Durchschnittsfamilie im Jahr 2020 für die Müllabfuhr, die Abwasserbeseitigung und die Straßenreinigung ihres Eigenheimes bezahlen. Rund 19 Euro beträgt die Entlastung (-2,09 Prozent) für eine vierköpfige Musterfamilie mit Mietwohnung, über 12 Euro (-4,67 Prozent) für einen Single-Haushalt. Das ist das Ergebnis des Gebühren- und Wirtschaftsplans der Stadtbetriebe Unna für das Jahr 2020.

Die größte Entlastung mit durchschnittlich 16,78 Prozent erhalten die Gebührenzahler bei der Niederschlagswassergebühr. Die Senkung ist das Ergebnis der Zweiterhebung der Niederschlagswasserflächen, die durchgeführt wurde, um den Aufwand gerechter auf alle Zahler zu verteilen. Die Stadtbetriebe hatten die bebauten und versiegelten Flächen, auf die die Kosten umgelegt werden, aktualisiert. Luftbilder wurden ausgewertet, die versiegelten Flächen entsprechend korrigiert, alle Grundstückseigentümer bekamen die entsprechenden Auswertungen zur Prüfung. Die neuen Daten ergaben, dass der Gesamtaufwand auf eine um 1.532.420 m² (+ 22,39 Prozent) größere Fläche umgelegt werden konnte.

Die Schmutzwassergebühr sinkt im Jahr 2020 ebenfalls – um 1,47 Prozent. Die Restmüllgebühren bleiben bei einer geringfügigen Steigerung um 0,01 Prozent nahezu konstant, die Gebühren für die Biotonne sinken um 1,86 Prozent.

Bei der Straßenreinigung erhöhen sich die Gebühren um 0,96% für die Reinigungsklasse Fußgängerzone und für die Reinigungsklassen I bis III (siebenmal bis einmal wöchentliche Reinigung) geringfügig um 0,35 Prozent. Für die vierzehntägliche Reinigung bleiben die Gebühren konstant.

Die Stadtbetriebe Unna legen im Jahr 2020 wieder ein Investitionsprogramm für eine sichere und umweltfreundliche Abwasserbeseitigung auf. Über 6,4 Mio. Euro wollen die Stadtbetriebe im kommenden Jahr investieren – von der Innenstadt bis in die Ortsteile reicht das Kanalsanierungs- und Kanalerneuerungsprogramm.

Auf der Zielgeraden befindet sich zurzeit das Kortelbachprojekt. Der Kortelbach fließt vom Schmutzwasser befreit zwischen Bornekamp und Uelzener Heide durch aufwendig verlegte Rohre, im Bornekamp ist ein neuer Bachlauf entstanden. Was den Betriebsleiter der Stadtbetriebe, Frank Peters, freut: „Nicht nur der Zeitrahmen, sondern auch der Kostenrahmen von 6,75 Millionen Euro des Gesamtprojektes wurde eingehalten."

Hier gibt es die gesamte Präsentation und alle Daten zu Wirtschaftsplan, Investitionen und Gebühren zum Download.