Weiße Forsythie
Weiße Forsythie
(Abeliophyllum distichum)
Dieser Baum wurden gespendet von
Melvin Drücke aus Unna.
| Information | |
| Familie: | Oleaceae (Ölbaumgewächse) |
| Verbreitung: | Korea |
| Blütezeit: | März bis April |
| Blüte: | duftende zartrosa bis weiße Blüten |
| Früchte: | zusammengedrückte, geflügelte Früchte |
| Symbolik: | Hoffnung und Bescheidenheit |
| Pflanzjahr: | 2026 |
Beschreibung
Der Gattungsname Abeliophyllum setzt sich aus den beiden Bestandteilen Abelio und phyllum zusammen. „Abelio“ leitet sich von der Gattung Abelia ab, die zu Ehren des britischen Botanikers Dr. Clarke Abel benannt wurde. „Phyllum“ stammt vom griechischen Wort phyllon und bedeutet Blatt.
Die weißen Blüten der Weißen Forsythie ähneln in ihrer Form den Blüten der bekannten Forsythie. Sie ist ein endemischer Strauch, das heißt, sie kommt natürlicherweise nur in einem geografisch begrenzten Gebiet vor. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Korea, wo sie wild in bestimmten Regionen vorkommt.
Dr. Clarke Abel (1780–1826) war ein britischer Arzt und Naturforscher der als Begleiter auf einer diplomatischer Mission nach China war. Während seines Aufenthalts in China sammelte Abel zahlreiche Pflanzen und Samen. Unter anderem entdeckte und sammelte er die nach ihm benannte Abelia chinensis.
Auf der Rückreise nach Großbritannien gingen seine umfangreichen Sammlungen durch einen Schiffbruch und einen Piratenangriff verloren. Einige Samen hatte Abel jedoch zuvor in China zurückgelassen, sodass ein Teil seiner Sammlung erhalten blieb und ihm später zurückgegeben wurden.
Neben seinen botanischen Forschungen leistete Abel auch wichtige Beiträge zur Naturkunde. Er war der erste westliche Wissenschaftler, der über das Vorkommen des Orang-Utans auf Sumatra berichtete. Außerdem beschrieb er 1826 als erster Wissenschaftler die Tibetische Antilope (Chiru).