Purpur-Erle
Purpur-Erle
(Alnus x spaethii)
Diese Purpur-Erle wurde in Erinnerung an
Manfred Wißelmann gepflanzt.
| Information | |
| Familie: | Betulaceae (Birkengewächse) |
| Verbreitung: | Europa |
| Blütezeit: | Februar bis März |
| Blüte: | ca. 5 cm lange Blütenkätzchen |
| Früchte: | 2 bis 4 cm große, eiförmige Zäpfchen |
| Herbstfärbung: | violett-rot |
| Symbolik: | Standhaftigkeit und Lebensfreude |
| Pflanzjahr: | 2026 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Alnus ist der altrömische Name der Erle. Die „x spaethii“ entstand 1908 aus der Kreuzung der Japanischen und der Kaukasischen Erle und wurde nach dem Züchter und Baumschulbesitzer Franz Späth (1839-1913) benannt. Ihren deutschen Namen verdankt sie dem purpurvioletten Laubaustrieb.
Eigentlich wachsen europäische Erlen bevorzugt in der Nähe von Flüssen, Bächen oder in anderen feuchten Lebensräumen. Viele Arten sind an nasse Böden angepasst und vertragen sogar zeitweilige Überschwemmungen.
Die Purpur-Erle stellt hier eine Besonderheit dar. Als Hybride mit Anteilen der Japanischen Erle besitzt sie die Fähigkeit, auch an deutlich trockeneren Standorten gut zu gedeihen.
Diese Anpassungsfähigkeit macht die sie zu einem vielversprechenden Stadtbaum der Zukunft.
Die Purpur-Erle ist eine Erlenhybride mit einer auffällig pyramidenförmigen, regelmäßig aufgebauten Krone. Bereits im Spätwinter, meist im Februar oder März, beginnt ihre Blütezeit. Von April bis Mai erscheinen dann die langen männlichen Kätzchenblüten, die den Baum schmücken.
Ab dem Sommer bilden sich die charakteristischen zapfenähnlichen Fruchtstände der Erlen. Diese kleinen „Erlenzapfen“ bleiben oft bis in den Winter am Baum hängen und enthalten zahlreiche kleine Samen, die vom Wind verbreitet werden.
Für Harry Potter Fans: Der Zauberstab von Quirinus Quirrell wurde aus dem Holz der Erle geschnitzt. Der Zauberstabkern, der die Zauberkraft verstärkt, besteht aus Einhornschwanzhaar.