Rumelische Kiefer
Rumelische Kiefer
(Pinus peuce)
Informationen | |
| Familie: | Pinaceae (Kieferngewächse) |
| Verbreitung: | Gebirgsregionen der Balkanhalbinsel |
| Zapfen: | 8 bis 15 cm lang, zylindrisch, harzig und hellbraun |
| Nadeln: | 7 bis 10 cm lang, grün und steif |
| Symbolik: | Kraft und Robustheit |
| Pflanzjahr: | ca. 1940 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Pinus ist der alte römische Name der Kiefer. Der Artname „peuce“ bedeutet Pechfichte oder Kienbaum.
Die Rumelische Kiefer ist eine endemische Nadelholzart, die in einem geografisch eng begrenzten Gebiet der südlichen Balkanhalbinsel beheimatet ist.
Der deutsche Name stammt von Rumeli ab, was „Land der Römer“ bedeutet. Als Rumelien bezeichneten die Türken seit dem 15. Jahrhundert den europäischen, auf der Balkanhalbinsel gelegenen Teil des Osmanischen Reiches. Der Begriff "Rumelien" umfasst Gebiete der heutigen Staaten Bulgarien, Griechenland, Nordmazedonien, Rumänien, Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina.
Die Rumelische Kiefer kam ca. 1860 nach Deutschland und rückte verstärkt in den Fokus als die Weymouthskiefer ernsthafte Probleme mit dem Blasenrost bekam.
Das Harz der Rumelischen Kiefer wird aufgrund seiner Inhaltsstoffe von der Pharmaindustrie verwendet. Die lokale Bevölkerung nutzt das Harz auch zur Behandlung von Wunden oder bei Atemwegsbeschwerden.
Menschen, die nach dem keltischen Baumhoroskop im Zeichen der Kiefer geboren sind (vom 19. bis 29. Februar und 24. August bis 2. September), gelten nach diesem Horoskop als kraftvoll, robust und intuitiv.