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Nordmann-Tanne

 

Nordmann-Tanne

(Abies nordmanniana)

 

Information 
Familie:Pinaceae (Kieferngewächse)
Verbreitung:

Westlicher Kaukasus

Zapfen:

aufrechte, 15 bis 20 cm große Zapfen, jung grünlich, reif dunkelbraun

Nadeln:

glänzend dunkelgrün, unterseits mit zwei weißen Spaltöffnungen

Symbolik:      

Stärke und Beständigkeit

Pflanzjahr:   ca. 1960

 

Beschreibung

Der botanische Gattungsname Abies ist der alte römische Name der Tanne. Ihr Artname „nordmanniana“ geht zurück auf den finnischen Biologen Alexander von Nordmann (1803-1866), der die Tanne ca. 1835 im Kaukasus entdeckte. Aufgrund ihrer Heimat heißt sie auch Kaukasus-Tanne.

Die glänzenden dunkelgrünen Nadeln haben auf der Unterseite zwei weißliche Wachsstreifen. Dies sind Spaltöffnungen, die den Gasaustausch der Pflanze regeln. Kohlendioxid wird aufgenommen und Sauerstoff abgegeben. Die Frage, warum die Tanne ganzjährig grün ist, wurde bei „Frag doch mal die Maus“ einfach und gut beantwortet:

„Nadeln von Nadelbäumen sind kleiner, dicker und härter als Blätter eines Laubbaums. Sie verfügen über eine Wachsschicht und sind gegen Frost geschützt, deswegen kann das Wasser in den Nadeln nicht verdunsten und auch nicht gefrieren - darum können die Nadeln am Baum bleiben.“

Im 19. Jahrhundert eroberte die klassische Fichte als Weihnachtsbaum die Wohnzimmer, um dann in den 1960er Jahren von der Blaufichte abgelöst zu werden. Heute ist der „Lieblingsweihnachtsbaum“ die Nordmanntanne. Der wichtigste Weihnachtsbaumlieferant ist Dänemark.

 

Menschen, die nach dem keltischen Baumhoroskop im Zeichen der Tanne geboren sind (vom 2. bis 11. Januar und 5. bis 14. Juli), besitzen nach diesem Horoskop Entschlossenheit und Stärke.

Für Harry Potter Fans: Der Zauberstab von Minerva McGonagall wurde aus dem Holz der Tanne geschnitzt. Der Zauberstabkern, der die Zauberkraft verstärkt, besteht aus Drachenherzfaser.

 

Anregungen, Lob & Kritik