Feldahorn
Feldahorn
(Acer campestre)
Der Feldahorn war Baum des Jahres 2015
Informationen | |
Familie: | Sapindaceae (Seifenbaumgewächse) |
Verbreitung: | Europa bis Kleinasien |
Blütezeit: | April bis Juni |
Blüte: | gelbgrüne Rispen während des Laubaustriebs |
Früchte: | waagerecht angeordnete Fruchtflügel |
Herbstfärbung: | leuchtend gelb bis orange |
Symbolik: | Ganzheit, Harmonie und Freiheit |
Pflanzjahr | ca. 1970 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Acer ist der alte römische Name für Ahorn. Der Artname „campestre“ bedeutet feldbewohnend.
Der Feldahorn ist der „kleine Bruder“ von Spitz- und Bergahorn. Als kleiner Baum oder großer Strauch zeichnet er sich durch ein langsames, oft mehrstämmiges Wachstum aus. Besonders geschätzt wird er als vielseitige Heckenpflanze, wie etwa an der Trauerhalle zu sehen.
In der traditionellen Forstwirtschaft spielte der Feldahorn eine bedeutende Rolle in der Nieder- und Mittelwaldwirtschaft. Diese Bewirtschaftungsmethode sah vor, die Bäume in Abständen von 10 bis 30 Jahren komplett zu fällen, um insbesondere Brennholz mit einer konstanten Stammstärke zu erhalten.
Der Feldahorn entwickelt sich zunehmend zum Hoffnungsträger für urbane Grünflächen. Als vergleichsweise kleinbleibende Baumart überzeugt er durch eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit: Er ist sowohl salz- als auch hitzetolerant und damit prädestiniert für die Herausforderungen sich verändernder Stadtlandschaften.
In Zeiten großer Not und Nahrungsknappheit dienten die Blätter des Feldahorns als Ersatz für Sauerkraut. Der Milchsaft des Feldahorns wurde traditionell als natürliches Heilmittel gegen Insektenstiche eingesetzt. Er soll den Juckreiz effektiv reduzieren.
Menschen, die nach dem keltischen Baumhoroskop im Zeichen des Ahorns geboren sind (vom 11. bis 20. April und 14. bis 23. Oktober), sind nach diesem Horoskop ehrgeizig und entschlossen. Sie gelten als anspruchsvoll gegenüber sich selbst und anderen.