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Gemeine Esche

 

Gemeine Esche

(Fraxinus excelsior) 

Die Gemeine Esche war Baum des Jahres 2001.

 

Informationen

 
Familie:Oleaceae (Ölbaumgewächse)
Verbreitung:Europa und Kleinasien
Blütezeit:April bis Mai
Blüte:10 cm lange, gelbliche Rispen vor dem Laubaustrieb
Früchte:schmale, geflügelte Nussfrüchte
Symbolik:Willensstärke und Entschlossenheit
Pflanzjahr:ca. 1960

 

Beschreibung

Der botanische Gattungsname „Fraxinus“ ist der alte römische Name der Esche und der Artname „exelsior“ bedeutet höher oder erhaben.

Im Gegensatz zu anderen Bäumen ist die Gemeine Esche im Winter gut zu erkennen. Ihre Knospen sind mit einem charakteristischen filzigen Überzug aus schwarzen Härchen bedeckt. Diese dienen als natürlicher Verdunstungsschutz und spielen eine entscheidende Rolle bei der Temperaturregulation der Knospen. Durch die spezielle Behaarung können sich die Knospen im Frühjahr schneller erwärmen, was den Austrieb beschleunigt und dem Baum einen Vorteil in der Vegetationsperiode verschafft.

Die Esche ist, die am spätesten blattaustreibende heimische Baumart und wird oft fälschlicherweise für abgestorben gehalten. Sie hat keine nennenswerte Herbstfärbung, da sie den Stickstoff aus den Blättern nicht zurück in die Zweige transportiert. Das Laub war früher Winterfutter für das Vieh und diente in der Heilkunde als Tee getrunken gegen Rheuma und Gicht.

Zum großen Problem für die Esche, ist das Eschentriebsterben, das durch einen invasiven Pilz aus Ostasien verursacht worden ist. Dieser Pilz befällt Blätter, Triebe und Kronenteile der Esche und führt zu Stammfuß- und Wurzelhalsnekrosen. Dies schwächt die Bäume erheblich, sodass Holzfäuleerreger leicht eindringen und die Stabilität der Bäume gefährden können.

Mehrere Orte haben die Esche in ihrem Namen, darunter Eschbach, Eschede, Eschweiler oder Eschwege.

Menschen, die nach dem keltischen Baumhoroskop im Zeichen der Esche geboren sind (vom 25. Mai bis 3. Juni und 22. November bis 1. Dezember), gelten nach diesem Horoskop als unabhängig, willensstark und entschlossen.

Für Harry Potter Fans: Die Zauberstäbe von Cedric Diggory und Charly Weasley wurden aus dem Holz der Esche geschnitzt. Der Zauberstabkern, der die Zauberkraft verstärkt, besteht bei beiden Zauberstäben aus Einhornschwanzhaar.

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