Abendländischer Lebensbaum
Abendländische Lebensbaum
(Thuja occidentalis)
| Familie: | Cupressaceae (Zypressengewächse) |
| Verbreitung: | Nordamerika |
| Zapfen | eiförmig, übereinandergreifende lederartige Schuppen |
| Nadeln: | schuppenförmig |
| Symbolik: | ewiges Leben |
| Pflanzjahr: | ca. 1982 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Thuja leitet sich vom griechischen „thyja“ ab und bezeichnet die Holzart. Der Artname „occidentalis“ bedeutet westlich oder abendländisch.
Der Abendländische Lebensbaum kam ca. 1596 nach Europa und wurde als Bauholz verwendet. In den 1970-iger Jahren wurde er oft auf Friedhöfen und als Hecke gepflanzt. Da der Lebensbaum kostengünstig, schnellwüchsig, frost- und windfest ist, ersetzte er heimische Heckenarten wie Weißdorn, Hainbuche und Feldahorn.
Der Lebensbaum ist an allen Pflanzenteilen giftig. Hautkontakt kann bei empfindlicher Haut zu Rötungen und Juckreiz führen. Für Tiere, vor allem für Pferde und Weidetiere, kann der Verzehr schwerwiegende Folgen haben. Schuld daran ist der Wirkstoff Thujon, welcher auch in Thymian, Wermut und Rosmarin enthalten ist.



