Scheinzypresse
Scheinzypresse
(Chamaecyparis lawsoniana)
| Information | |
| Familie: | Cupressaceae (Zypressengewächse) |
| Verbreitung: | Nordamerika |
| Zapfen: | bräunliche zapfenähnliche, kuglige, relativ harte Früchte |
| Nadeln: | schuppenförmig |
| Symbolik: | Hoffnung und Trauer |
| Pflanzjahr: | ca. 1982 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Chamaecyparis leitet sich vom griechischen „kyparissos“ ab und bedeutet Zypresse. Ihren Artnamen „lawsoniana“ geht auf den schottischen Botaniker Peter C. Lawson zurück, dem es erstmals gelang, die Scheinzypresse aus Samen zu ziehen.
Die Scheinzypresse war in den 1970-iger und 80-ziger Jahren eine der beliebtesten Friedhofsgewächse. Sie wurde als „kleines Bäumchen“ in Schalen gepflanzt, zur Beerdigung angeliefert und dann auf die Grabstätte gepflanzt. Später wuchs sie zu einer stattlichen Zypresse heran. In diesem „neuen“ Friedhofsteil des Südfriedhofs befanden sich fast auf jeder Grabstätte Zypressen. Im Zuge von Grabstättenrückgaben wurden diese Zypressen entfernt. Das Erscheinungsbild des „neuen“ Friedhofsteils hat sich dadurch sehr verändert.
Menschen, die nach dem keltischen Baumhoroskop im Zeichen der Zypresse geboren sind (vom 25.Januar bis 3. Februar und 26. Juli bis 4. August), sind nach diesem Horoskop stark und entschlossen und haben eine kraftvolle Persönlichkeit.
Für Harry Potter Fans: Der Zauberstab von Remus Lupin wurde aus dem Holz der Zypresse geschnitzt. Der Zauberstabkern, der die Zauberkraft verstärkt, besteht aus Einhornschwanzhaar.



