Blasenbaum
Blasenbaum oder Blasenesche
(Koelreuteria paniculata)
| Information | |
| Familie: | Sapindaceae (Seifenbaumgewächse) |
| Verbreitung: | China, Korea und Japan |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Blüte: | 15 bis 30 cm lange gelbe, aufrechte Blütenrispen |
| Früchte: | aufgeblasene, lampionartige, papierdünne Kapseln |
| Herbstfärbung: | gelb bis orange |
| Symbolik: | Stärke und Individualität |
| Pflanzjahr: | 2026 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname Koelreuteria geht zurück auf den deutschen Naturwissenschaftler Joseph Gottlieb Kölreuter (1733 bis 1806), der die Bestäubung durch Insekten nachweisen und damit wichtige Erkenntnisse über die Fortpflanzung von Pflanzen gewinnen konnte. Der Artname „paniculata“ bedeutet rispig. Der deutsche Name Blasenbaum leitet sich von den aufgeblasenen Früchten ab.
Der Blasenbaum, auch Blasenesche genannt, gelangte im Jahr 1763 nach Mitteleuropa und wurde seitdem vor allem als dekorativer Zierbaum in Parks und Gärten angepflanzt. Seine Blätter sind unpaarig gefiedert und können eine Länge von bis zu 35 cm erreichen. In ihrer Form erinnern sie an die Blätter der heimischen Esche, was dem Baum den deutschen Namen Blasenesche eingebracht hat.
Im Hochsommer entwickelt der Blasenbaum zahlreiche auffällige Blütenstände. Die gelben Blüten erscheinen in langen, lockeren Rispen, die bis zu 30 cm groß werden können und den Baum über Wochen hinweg schmücken. Trotz seiner nicht heimischen Herkunft wird der Blasenbaum von vielen Insekten, insbesondere von Bienen, beflogen und gilt daher als wertvolle Nahrungsquelle.
Nach der Blüte bilden sich die charakteristischen Früchte. Diese papierartigen, blasigen, lampionartigen Kapseln können eine Größe von etwa 3 bis 6 cm erreichen. Diese Fruchtstände sind zunächst grünlich und verfärben sich später oft rötlich bis bräunlich. Sie verleihen dem Baum eine besonders dekorative Wirkung und bleiben oft noch lange sichtbar.