Flügelnuss
Flügelnuss
(Pterocarya fraxinifolia)
Dieser Baum wurde gespendet von:
Stefanie Wegner-Sparbier aus Fröndenberg
| Information | |
| Familie: | Juglandaceae (Walnussgewächse) |
| Verbreitung: | Kaukasus bis Nordiran |
| Blütezeit: | April bis Mai |
| Blüte: | grüne hängende Kätzchen |
| Früchte: | halbkreisförmige, geflügelte Nüsschen |
Herbstfärbung: | goldgelb |
| Symbolik: | Weisheit, Standhaftigkeit und Ausdauer |
Pflanzjahr: | 2025 |
Beschreibung
Der botanische Gattungsname setzt sich zusammen aus „Pteron“ = Flügel und Carya = Nuss. Der Artname „fraxinifolia“ kommt von „fraxinifolius“ und bedeutet eschenblättrig.
Die Gattung Pterocarya wurde 1824 von Karl Sigismund Kunth in der französischen wissenschaftlichen Fachzeitschrift für Naturgeschichte, Botanik, Zoologie und Geologie „Annales des Sciences Naturelles“ vorgestellt.
Kunth (1788-1850) wurde 1829 Professor für Botanik an der Universität in Berlin und zugleich Vizedirektor des Botanischen Gartens. Er bearbeitete von 1813-1829 die botanischen Sammlungen von Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland in Paris. In Berlin schuf er ein bedeutendes Herbarium mit ca. 55.000 Arten; es wurde später von der preußischen Regierung aufgekauft und bildete den größten Teil des Generalherbars des Botanischen Museums in Berlin.
Die Flügelnuss ist ein laubabwerfender, kräftig wachsender Baum, der sich durch seine stattliche Erscheinung auszeichnet. Mit ihrer breit ausladenden Krone wirkt sie besonders eindrucksvoll und eignet sich gut als Parkbaum.
Ihre Blüten erscheinen von April bis Mai und sind in grünen, hängenden Kätzchen angeordnet, die eine Länge von bis zu 20 cm erreichen können. Diese auffälligen Blütenstände verleihen dem Baum während der Blütezeit ein dekoratives Erscheinungsbild.
Ihren Namen verdankt die Flügelnuss ihren charakteristischen Früchten, den halbkreisförmigen, geflügelten Nüsschen. Sie sitzen dicht an dicht entlang einer zentralen Achse und wirken, wie auf einer Spindel aufgereiht.